Wandern - Tour 1: Schneealm - Ameisbühel
Wanderkarte
Überschreitung der östlichen Schneealm-Hochfläche mit einem der reizvollsten alpinen Anstiege des Gebietes, ausgezeichnete Rundtour von Neuwald aus (wegen der Länge der Tour am besten mit Autozufahrt), insgesamt 8 1/2 Std., Abstieg unmarkiert, nur bei guten Sichtverhältnissen!
a) Kleinbodengraben:
Vom Parkplatz bei der Mürzbrücke nach dem ehemaligen Gasthof Leitner auf der Sandstraße die Kalte Mürz entlang bis zur Edelbacher Brücke im Steinalpl.
Hier auf markiertem Steig abzweigend und hoch über dem Schluchtausgang in den Kleinbodengraben, eine wildromantische, von hohen Felswänden umrahmte Gebirgslandschaft mit urigem Waldbestand.
Der zunächst zwischen Kalkmauern eingeengte schluchtartige Graben weitet sich im Hintergrund auf Dolomitgestein zum Melkboden (im Abstieg die Markierung keinesfalls verlassen - Achtung bei den beiden Bachquerungen!).
Dort erklimmt der Steig in schrofigem Steilgelände den Sattel der Hochfläche, und rechts ansteigend erreicht man bald das Gipfelkreuz auf dem Windberg.
Zeitaufwand: 3 3/4 Std.
b) Auf die Mitterbergschneid:
Ein ausgezeichneter Abstecher vom Sattel neben dem Schusterstuhl!
Auf gutem Steig in der Steilflanke des nordwärts laufenden Seitenkammes zu der von hinten leicht ersteigbaren Mitterbergwand und eventuell noch zum tiefer in der Gratfortsetzung gelegenen Gamskirchl.
Eine äußerst eindrucksvolle Tour, zurück kommt man auf gleichem Wege
Zeitaufwand: 1 1/2 bis 2 Std.
c) Abstieg ins Baumtal:
Vom Windberg unmarkiert am Südkamm und links hinab zu den Almhütten (Gasthaus Rinnhoferhütte), über die eigentümliche Wiesenmulde der Schneealm querend zum Schneealpenhaus dem dem Schauerkogel.
Nördlich wieder hinab zum Fahrweg und entlang der roten 01-Markierung im Bogen nordöstlich weiter über die Hochfläche bis zur Ameisbichlalm mit dem Gasthof Lurgbauernhütte (1 3/4 Std.).
Man besteigt nun am besten weglos den nördlich gelegenen Ameisbühel (1828 m, herrlicher Blick zur Raxalpe!) und folgt jenseits des Gipfels der scharfen Gratschneide bis zu dem an der Westseite von der Lurgbauernhütte herüberführenden Steig, der nun an der linken Seite des Kammes weiter verfolgt wird.
Von einem deutlichen Sattel wendet sich die Wegspur links zum Rücken mit der verfallenen Baumtalhütte hinab, gegenüber die schwer zugängliche Große Burgwand.
Weiter den Kamm entlang zu einer Lichtung mit prächtigem Baumwuchs, die wenig unterhalb an einer Felskante endet. Kurz davor beginnt rechts ein Jagdsteig, der in zahlreichen Kehren und stets mit gleichmäßig sanftem Gefälle zum Ausgang des Reichenschallgrabens hinabzieht (wegen des unübersichtlichen Geländes keinesfalls weglos absteinen!). Auf der folgenden Forststraße durch das Baumtal die Kalte Mürz entlang zum Steinalpl und nach Neuwald.
Zeitaufwand: 3 Std.
|